Über mich
Ich bin überzeugt, dass kein Mensch losgelöst von seinen Beziehungen, Erfahrungen und gesellschaftlichen Bedingungen betrachtet werden kann. Diese Überzeugung prägt meine Arbeit ebenso wie meine Haltung gegenüber den Menschen, die mir begegnen – sowohl in Beratung und Therapie als auch in meinen Fortbildungen und Workshops.
Für die Zusammenarbeit bedeutet das:
Ich begegne Menschen mit Respekt, Wertschätzung und Offenheit.
Unterschiedliche Lebensentwürfe, Identitäten und Familienformen sind willkommen.
Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen werden ernst genommen.
Widersprüche und Unsicherheiten müssen nicht aufgelöst werden, um besprochen werden zu können.
Unterschiedliche Perspektiven dürfen nebeneinander bestehen.
Therapie, Beratung und Bildung verstehe ich als gemeinsame Prozesse, die von Vertrauen, Reflexion und Entwicklung getragen werden.
Ich möchte Räume schaffen, in denen Menschen sich gesehen und ernst genommen fühlen, neue Perspektiven entwickeln und ihren eigenen Weg finden können – im Kontakt mit sich selbst, mit anderen und mit den Kontexten, in denen sie leben.
Was mich ausmacht
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Mich faszinieren Menschen, ihre Geschichten und die Frage, wie Veränderung möglich wird. Gleichzeitig interessiere ich mich seit vielen Jahren für gesellschaftliche Zusammenhänge und dafür, wie Machtverhältnisse, Normen und soziale Bedingungen unser Leben prägen.
Diese beiden Interessen begleiten mich durch meinen beruflichen Weg und prägen meine Arbeit bis heute.
Einerseits arbeite ich in der direkten Begleitung von Menschen. In Beratung und Therapie interessieren mich die individuellen Erfahrungen, Beziehungen und Ressourcen, die jede Person mitbringt. Ich schätze die gemeinsame Suche nach neuen Perspektiven und die Möglichkeit, Menschen in herausfordernden Lebensphasen ein Stück ihres Weges zu begleiten.
Andererseits beschäftige ich mich mit gesellschaftlichen Fragen rund um Diskriminierung, Machtverhältnisse und soziale Gerechtigkeit. Dies spiegelt sich in meiner Arbeit als Referentin und Workshopleitung zu den Themen Critical Whiteness, Antisemitismus und diskriminierungssensible Praxis wider.
„Das Private ist politisch“
Für mich gehören diese beiden Bereiche zusammen. Persönliche Erfahrungen entstehen nie losgelöst von gesellschaftlichen Bedingungen, und gesellschaftliche Verhältnisse zeigen sich immer auch in den Geschichten einzelner Menschen. Diese Verbindung prägt meine systemische und intersektional-feministische Perspektive und beeinflusst, wie ich Menschen begegne und meine Arbeit gestalte.
Neben meiner praktischen Erfahrung in der Sozialen Arbeit und der Ausbildung zur systemischen Therapeutin und Familientherapeutin fließen wissenschaftliche Perspektiven, meine Beschäftigung mit menschenrechtlichen Fragestellungen sowie Forschungs- und Lehrerfahrungen in meine Arbeit ein. Dabei verstehe ich Lernen und Reflexion als fortlaufende Prozesse – fachlich wie persönlich.
Ich freue mich, Menschen, Paare, Familien und Fachkräfte in ihren jeweiligen Anliegen begleiten zu dürfen.
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Qualifikationen
Master of Social Work / Soziale Arbeit
Systemische Beraterin (DSGF)
Systemische Therapeutin & Familientherapeutin i.A.
Diverse Weiterbildungen in den Bereichen Krisenintervention, Neue Autorität, Trauma, partnerschaftliche Gewalt etc.
Berufliche Erfahrungen
Beratung, Begleitung und Soziale Arbeit
Langjährige psychosoziale Arbeit mit geflüchteten und traumatisierten Mädchen und jungen Frauen
Tätigkeiten in der Kinder- und Jugendarbeit, mit gewaltbetroffenen Frauen sowie im Jugendamt
Systemische Beratung von Einzelpersonen sowie Krisenintervention und Beratung von Familien
Verantwortung für die Entwicklung und Implementierung fachlicher Konzepte im sozialpädagogischen Kontext
Wissenschaft, Forschung und Lehre
Wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Forschungsprojekt zum Thema Antisemitismus
Lehrtätigkeit zu den Themen Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus, Intersektionalität und Forschungsmethoden
Wissenschaftliche Auseinandersetzung mit menschenrechtlichen Fragestellungen und gesellschaftlichen Machtverhältnissen
Fortbildung und Bildungsarbeit
Konzeption und Durchführung von Workshops und Fortbildungen für Fachkräfte im sozialen Bereich
Schwerpunkte: Critical Whiteness, Antisemitismus, Intersektionalität und diskriminierungssensible Praxis
Prozessbegleitung von Teams und Einrichtungen auf dem Weg zu einer diskriminierungssensibleren Praxis
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